„Gans“ nah dran…

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…war ich vorgestern auf dem Bubenheimer Hof in Kirberg!

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Die Gänse im Freilauf

Zusammen mit Toby vom Gasthaus Bach-Meyer war ich bei Familie Ax, weil ich – neugierig wie ich bin – sehen wollte, wie die Gänse, die bei Bach-Meyers auf den Tisch kommen so leben!

Das war hochinteressant und hat mich sehr beeindruckt! Die Gänse kommen als Ein-Tages-Küken auf dem Hof an und bleiben im Stall, bis ihr Federkleid dicht ist und sie Wind und Wetter trotzen! Dann geht es raus auf die große Wiese! Wie man sieht sind Gänse absolute Herdentiere und mögen es dicht beieinander.
Sie werden mit selbstangebautem Schrot gefüttert und wiegen dann Ende Oktober im Durchschnitt 8 kg. Direkt um die Ecke ist die hauseigene Schlachterei, was natürlich die Qualität des Fleisches begünstigt, denn so geraten die Gänse nicht in Streß. Sie müssen keinen Transport über sich ergehen lassen, außer den quer über den Hof. Sie sind übrigens leuchtend weiß und sauber (und ganz weich), weil sie in ihrem Freilauf eine Badewanne haben, die sie gerne benutzen :)
Ich habe großen Respekt vor Gänsen, so ein Schnabel ist ja nicht zu unterschätzen, aber Herr Ax erklärte, dass die Gänse, wenn man sie richtig anfasst einfach „ergeben“. Das sieht lustig aus, weil sie dann ihren langen Hals einfach runterhängen lassen.
Auf dem Hof gibt es noch viel mehr Geflügel und außerdem Rinder. Alle Tiere werden direkt auf dem Hof geschlachtet, das ist Familie Ax wichtig. Es gibt einen Hofladen mit Fleisch, Dosenwurst und vielem mehr, den es sich lohnt zu besuchen!
In diesem Jahr gibt es die Gänse des Bubenheimer Hofes zum ersten Mal beim Bach-Meyer in Dörsdorf. Dazu kocht Toby Rotkohl, Klöße, Maronen und Bratapfel,vorneweg Gänseschmalz mit Brot und ein gutes Gewissen, weil klar ist, dass diese Gänse ein schönes Leben hatten :)